Round the world

Hanoi

(13.10.2001)

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Ho-Chi-Minh-Mausoleum
Ho-Chi-Minh-Mausoleum

Gasse
Gasse

Ein-Säulen-Pagode
Ein-Säulen-Pagode

Tragbares Restaurant
Tragbares Restaurant

Hanoi, die Hauptstadt Vietnams. Nachdem mich der Minibus der Vietnam Airlines irgendwo in der Altstadt Hanois abgesetzt hatte, ging ich ins nächst beste Hotel und nahm mir ein Zimmer für ganze $5. Es war im vierten Stock und eigentlich recht groß. Es hatte riesige Fenster und einen großen Balkon, der allerdings mit alten Möbeln voll gestellt war. Das einzige Problem war das Bad, welches sich vier Stockwerke tiefer im Erdgeschoss befand. Außerdem konnte man die Tür von innen nicht verschließen und das "Hotelmanagement" machte mir keinen allzu vertrauenswürdigen Eindruck.
Heute Morgen (genauer gesagt um halb zwölf) verließ ich dieses wunderbare Hotel in der Hoffnung eine etwas angenehmere Unterkunft zu finden.
Die Straßen hier in Hanoi sind voller Zweiräder: Fahrräder, Motorräder und viele Roller sind hier unterwegs, man sieht nur sehr wenige Autos. Der Verkehr ist völlig chaotisch, Ampeln, Straßenschilder, ja sogar die Seite auf der man fährt, scheinen mehr ein Anhaltspunkt zu sein, keinesfalls aber eine Regel an die man sich hält! Trotzdem gibt es keinerlei Stau, der Verkehr fließt einfach so vor sich hin.
Die Häuser sind herrlich: Etwa drei bis fünf Meter breit, dafür sehr tief und hoch. Es ist eine Mischung aus asiatischer Billigstbauweise und alten französisch beeinflussten Gebäuden.
Die Straßen sind voller Postkarten- und Hutverkäufern, die äußerst aggressiv versuchen ihre Waren an die relativ wenigen Touristen zu verkaufen.
Die Stadt gefällt mir bis jetzt sehr gut, es herrscht eine wesentlich entspannter Atmosphäre als in Bangkok und das Klima ist auch ein klein bisschen erträglicher.
Man stellt sich ja ein kommunistisches Land so vor, dass die Straßen voller Lenin-Statuen und Soldaten sind, es lange Schlangen vor den Läden gibt und die Leute alle gleich angezogen sind. Nichts davon ist hier in Hanoi der Fall. Man merkt sehr deutlich, dass diese Menschen hier sehr lebenslustig sind, auch wenn es viel Armut gibt (man kann keine 20 Meter gehen, ohne dass man mindestens ein Kind am Ärmel hängen hat, dass um Geld bettelt).
Morgen gehe ich mit einer Tour, die das Hotel hier organisiert, nach Halong Bay.



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