Ankunft an der Küste

Endlich am Meer…nachdem wir uns in Angkor als Tempelritter richtig verausgabt haben ging es am Montag morgen mit dem Bus in die Hauptstadt Phnom Penh. Das Busfahren war mal wieder ein kleines Abenteuer…diesmal war die Straße geteert und nur ein bisschen hügelig aber es sind die Details, die das Busfahren so besonders machen. So ist das absolut wichtigste Instrument des Fahrers seine Hupe, die unseren Beobachtungen nach überall am Lenkrad zu betätigen zu sein scheint. Durch rhythmisches und permanentes Hupen wird sich der Weg durch die Moped- und Fahrradfahrer gebahnt und erst später das Lenkrad und Bremse zur Spuränderung gebraucht. Es gilt hier das Gesetz des Stärkeren, was uns im Bus eigentlich immer zum Sieger macht.

Gegen Nachmittag sind wir dann schließlich in Phnom Penh gelandet und haben dort gleich ein Zimmer im so ziemlich ersten Guesthouse der Stadt gefunden. Da es ja nur für eine Nacht war, gaben wir uns mit unserer “Zelle” für 4 Dollar mehr als zufrieden. Unser erster Erkundungsgang zeigte uns wo wir die bald startenden 4 Wochen nicht verbringen wollen….es ist wahnsinnig überfüllt mit Mopeds und Autos und Ständen…da wir sowieso ziemlich im Norden der Stadt arbeiten, wollen wir uns dann ein Zimmerchen direkt in der Nähe suchen..aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit.

Heute früh bestiegen wir dann also den Bus nach Sihanoukville, dem größten Strandort Kambodschas. Auf einer nahezu perfekten Straße brauchten wir ungefähr 4 Stunden für die 230 Kilometer. An einem kurzen Stopp hielt neben uns ein Minibus, der von oben bis unten zugepackt war und auf einem extra Heckanbau unter anderem noch ein Moped beförderte, und aus dem Wagen stiegen 18(!) Leute aus. Das nenn’ ich mal platzsparende Beförderung. Nun sind wir also erstmal am Victory Beach, einem eher ruhigen und kleinen Strand gelandet, der aber nicht unbedingt sehr entzückend ist. Unser Hostel ist zwar sehr chillig und mit gutem Essen aber trotzdem werden wir uns morgen mal an einem der anderen Strände umschauen. Es gibt also auch hier viel zu entdecken…
7 Eleven in KambodschaÜberlandTrockenfischeReisfelderFelderBeides nicht so gutHügelSilvio zum ersten Mal am großen MeerFischerbootJohannes am MeerAngkor BeerMinibus

3 Reaktionen zu “Ankunft an der Küste”

  1. Brigitte

    Hallo Jungs,

    das sieht doch alles schon sehr interessant aus - ich freue mich schon täglich auf neue Berichte und Fotos. Fast ist´s als wäre man selbst unterwegs (leider nur fast).

    In einem Reisebericht habe ich gelesen von einer - angeblich -guten Futterstelle in Sihanoukville: Der knusprigste Fisch der Welt für ca. 2,50 Euro. “Mama Cambodia” kocht selbst, ihre Töchter und Nichten servieren (auf dem Weather Station Hill).

    Na ja, aber vielleicht ist das ja auch so ein Tipp, den zu viele schon kennen….

    Ich wünsche weiterhin spannende Reise,

    Brigitte

  2. Felix

    Hi Jungs!

    Grüße aus dem verregneten Halle. Es freut mich, dass ihr gut angekommen seid und auch schon Gelegenheit hattet den heimischen Gersten*saft zu verköstigen. Ich wünsch euch noch viel Spaß! Lasst euch nicht von den Affen beißen und haltet euch von den Bambusverschlägen fern!!!

    Scotch

    *fals da überhaupt welcher drin ist

  3. johnny

    18 Leute aus nem Minibus ist doch ga nix gegen 18 Hallenser in Eurer Sauna!
    Viele Grüße und viel Spaß noch…..